Gotthard Knoblich

Supervisor & gesetzlicher Betreuer

Supervision

Supervision ist eine Methode, Fragen und Probleme im beruflichen Alltag zu beleuchten, um Kommunikationsprobleme und Fragen der Rollenidentität zu besprechen. Der Supervisor bietet hier Außenansichten und unterschiedliche Herangehensweisen an Prozesse und Probleme, die sich im Berufsalltag auftun. Damit stellen sie die Qualität Ihrer Arbeit sicher und können eventuell schon im Vorfeld auftauchende Probleme vermeiden. Supervision kann bei beruflichen und institutionellen Umbrüchen Begleitung bieten. Konfliktlösungen und Krisenbewältigung sind Themen, die in der Supervision bearbeitet werden können.

Läuft es bei
Ihnen aktuell
nicht so rund,
wie Sie es sich
wünschen?

Einzelsupervision:

In der Einzelsupervision geht es um die persönliche Entwicklung der beruflichen Situation. Hier besteht die Möglichkeit all die Fragen der beruflichen Rolle und Perspektive zu besprechen, die für den einzelnen wichtig sind und in der Gruppe/Team nicht besprochen werden sollen/können.

Die Grenze zum Coaching ist hier fließend, da sehr persönliche Themen, die Identität im Beruf und das eigene Verhalten thematisiert werden können.

Teamsupervision

Hier werden Aufträge der Institution im Rahmen von Fallbesprechungen, Organisationsfragen im Team und der Institution sowie eigene Wünsche des Teams bearbeitet.

Teamentwicklung bei einer Veränderung oder großer Fluktuation ist ein Thema, dass in diesem Rahmen Platz haben kann. Es wird im Vorfeld ein Kontraktgespräch geführt, in dem Wünsche und Themen geäußert werden können, die dann meist in einem Dreieckskontrakt festgelegt werden.

Gruppensupervision

Im Rahmen der Gruppensupervision treffen sich Menschen, die nicht als Team zusammen arbeiten. Es werden Themen besprochen, die miteinander ausgehandelt werden. Hier wird der Gruppe als solches eine große Bedeutung gegeben. Sie dient dazu Probleme besprechbar zu machen und die Möglichkeit Rückmeldungen von Menschen zu bekommen, mit denen man im Alltag nicht unbedingt zu tun hat.

Berührungspunkte sind hier Arbeitsfelder, ähnliche Themen usw.

Betreuung:

Die gesetzliche Betreuung ist ein Instrument, um Menschen, die aufgrund einer geistigen, seelischen oder psychischen Erkrankung ihre Dinge nicht mehr allein regeln können. Für diese Menschen wird vom Betreuungsgericht ein gesetzlicher Betreuer bestellt. Eine Betreuung wird nur für die Aufgabenkreise eingerichtet, in denen der Betroffene Hilfe benötigt. Der Betreuer kann selbstständig gesucht werden, oder es wird vom Gericht ein Betreuer bestimmt. Als Betreuer werde ich regelmäßig vom Gericht überprüft und muss über meine Tätigkeit Rechenschaft ablegen.

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Vor Beginn einer Betreuung wird ein „Kennenlerngespräch“ geführt, in dem beide Seiten die Möglichkeit haben sich kennenzulernen.

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Nach meiner Bestellung durch das Amtsgericht lege ich eine Akte an und bestimme mit dem Betreuten den genauen Betreuungsbedarf.

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Es ist mir wichtig, dass meine Betreuten über wichtige Dinge informiert werden. Auch unbequeme Entscheidungen meinerseits versuche ich immer mit den Betreuten zu besprechen.

Über mich:

Ich bin geboren 1965, bin verheiratet und habe 3 erwachsene Kinder. Nach handwerklicher Ausbildung zum Landwirt und Zivildienst in der individuellen Schwerbehindertenbetreuung absolvierte ich mein Studium der Sozialpädagogik.

Danach arbeitete ich noch ein Jahr im Freizeitbereich einer großen Wohneinrichtung für geistig behinderte Frauen und begann dann damit gesetzliche Betreuungen berufsmäßig zu führen. Das mache ich jetzt seit 24 Jahren. Berufsbegleitend absolvierte ich mehrere langfristige Fortbildungen zum Thema Beratung. Ich nahm an verschiedenen gruppendynamischen Trainings teil und überprüfte die Qualität meiner Arbeit im Rahmen eigener Supervision und Intervision.

Supervision bedeutet für mich einen Schlüssel zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit in der Hand zu haben. Abläufe und Prozesse besser verstehen zu können, macht es leichter, auch belastende Dinge im täglichen Arbeitsalltag bewältigen zu können.